FACHANWALT

Fachanwalt

Rechtsanwalt Dr. Weber ist sowohl Fachanwalt für Arbeitsrecht als auch Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht.

Die Anerkennung als Fachanwalt setzt neben umfangreicher praktischer Erfahrung den Nachweis vertiefter theoretischer Kenntnisse einschließlich einer schriftlichen Prüfung voraus.

Darüber hinaus sind Fachanwälte zwecks Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Leistung gemäß § 15 FAO verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden. Derzeit sind pro Fachanwaltstitel mindestens 15 Fortbildungsstunden pro Jahr vorgeschrieben.

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Dr. Weber ist Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Die Rechtsanwaltskammer Tübingen hat Rechtsanwalt Dr. Weber im Jahre 2003 die Berechtigung zur Führung dieses Titels verliehen.

Als Fachanwalt für Arbeitsrecht verfügt Dr. Weber neben langjähriger intensiver Erfahrung vor den Arbeitsgerichten auch über vertiefte theoretische Kenntnisse. Zudem hat er auf dem Gebiet des Arbeitsrechts folgende wissenschaftliche Abhandlungen veröffentlicht:

  • Das Verbot altersbedingter Diskriminierung nach der Richtlinie 2002/78, ArbuR 2002, 401.
  • Materielle und prozessuale Folgen des Nachweisgesetzes bei Nichterteilung des Nachweises, NZA 2002, 641.
  • Kein Arbeitsverhältnis ohne Arbeitsvertrag, ArbuR 2001, 12.
  • Freizügigkeit – Zugang zur Beschäftigung, RdA 2001, 183.
  • Die Freizügigkeit in der EG nach der Entscheidung “Bosman”, RdA 1996, 107.

Dr. Weber bearbeitet als Anwalt sämtliche Gebiete des Arbeitsrechts und des Rechts des Geschäftsführers. Insbesondere gilt dies für Kündigungsschutz- und Vergütungssachen, aber auch für das kollektive Arbeitsrecht einschließlich betriebsverfassungsrechtlicher Streitigkeiten.

Außerdem ergeben sich im Gefolge der Beendigung von Arbeitsverhältnissen – gerade auch bei der Vereinbarung von Abfindungen – häufig Fragen hinsichtlich des Bezugs von Arbeitslosengeld, Rente oder anderer staatlicher Leistungen; auch hier kann Rechtsanwalt Dr. Weber auf einen reichen Erfahrungsschatz und eine Kenntnis des oft zu prüfenden medizinischen Fachjargons zurückgreifen, etwa bei der Vertretung gegenüber Behörden oder vor den Sozialgerichten. Häufig können diesbezügliche Probleme aber bereits durch eine vorbeugende Gestaltung vermieden werden.

Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer werden von Dr. Weber auf Wunsch auch vertragsgestaltend unterstützt, insbesonders bei der Formulierung von Arbeitsverträgen und allgemeinen Arbeitsbedingungen oder von Aufhebungsverträgen. Gerade bei Aufhebungsverträgen ist auch stets das Gebot des fairen Verhandelns zu beachten; bei einem Verstoß droht die Unwirksamkeit der Vereinbarung.

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Rechtsanwalt Dr. Weber ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht.

Die Befugnis zur Führung dieser Fachanwaltsbezeichnung wurde von der zuständigen Anwaltskammer im Jahre 2007 erteilt. Dr. Weber bildet sich zusätzlich zu juristischen Aspekten regelmäßig auch auf bautechnischem Gebiet fort.

Dr. Weber berät als Anwalt bei bauvertraglichen Gestaltungen, übernimmt selbstverständlich aber auch auf dem gesamten Gebiet des Baurechts außergerichtliche bzw. gerichtliche Auseinandersetzungen.

Dies kann im privaten Baurecht etwa die Geltendmachung von Werklohn betreffen, aber auch die Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen wegen Baumängeln oder Bauverzögerungen; Umfang und Ursache etwaiger Mängel können vor dem eigentlichen Prozess auch durch ein selbständiges Beweisverfahren geklärt werden.

Im öffentlichen Baurecht sind Baugenehmigungen oder Bauvorbescheide je nach Ausgangslage zu erstreiten oder anzugreifen, wobei ebenfalls stets Fristerfordernisse zu beachten sind. Auch Bebauungspläne können einer Prüfung unterzogen werden.

Neben umfangreicher praktischer Erfahrung im Baurecht beschäftigt sich Rechtsanwalt Dr. Weber bereits seit längerem auch theoretisch mit baurechtlichen Themen. Er kann dabei auf eine längere Liste wissenschaftlicher Veröffentlichungen zurückblicken:

  • Der Vertragsschluss im privaten Baurecht, JA 1996, 965-970.
  • Erschließungsbeitragsrecht (mit I. Koch) 1997.
  • Die Erhebung von Erschließungsbeiträgen nach Abschluss von Ablösungsvereinbarungen im Sinne von § 133 Abs. 3 Satz 5 BauGB,  KStZ 1997, 125-128
  • Die Neugestaltung des Vergabewesens durch die Europäische Gemeinschaft (mit K. Hailbronner),  EWS 1997, 73-83.
  • Erledigung von Rechtsbehelfen gegen Beitragsbescheide bei Heilung durch Erlass einer neuen Satzung,  VBIBW 1998, 415-417.
  • Die Reichweite des Arbeitnehmerentsendegesetzes,  DZWIR 1999, 499-501.
  • Erschließungsbeitragsrecht, 2. Aufl. (mit I. Koch), 2000.
  • Vertragliche Vereinbarungen im kommunalen Beitragsrecht?, KStZ 2000, 3-6.
  • Gemeinden als Dritte im Sinne von § 124 Abs. 1 BauGB?,  VBIBW 2001, 95-97.
  • Zulässigkeit und Grenzen von Leistungsbeschreibungen nach europäischem Vergaberecht,  NZBau 2002, 194-197.